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Künstliches Kniegelenk im 3D-Verfahren

Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie im MHG setzt neue Maßstäbe auf dem Gebiet der Knieendoprothetik

Chefarzt Dr. med. Hermann-Josef Liesenklas, Leiter der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie im Marienhospital Gelsenkirchen, setzt auf dem Gebiet der Knieendoprothetik auf ein neues hochwertiges Kunstgelenk. Der Vorteil für die Patienten: Mit dem neuen Gelenk kann nach dem Eingriff deutlich schneller als bei anderen Verfahren wieder die gewohnte Lebensqualität erreicht werden. Denn bei der hier angewandten und hochmodernen Methode einer Kniegelenkimplantation wird über einen minimalinvasiven Zugang eine Patienten- angepasste Knieprothese implantiert. Dr. Hermann-Josef Liesenklas: „Hierbei werden die Weichteilgewebe spürbar geschont. Für den Patienten macht sich dieses Verfahren insbesondere durch weniger Schmerzen und eine schnellere Rehabilitation sowie höhere Zufriedenheit bemerkbar.“

Für das Auftreten einer Arthrose, einer wesentlichen Ursache für die Entscheidung zur Operation, können vielerlei unterschiedliche Faktoren ursächlich sein. Sowohl das Alter eines Menschen, aber auch der allgemeine Verschleiß durch die tägliche Belastung kann über die Lebensjahre das Auftreten von Kniegelenkarthrosen begünstigen. Die Folgen für die meist älteren Patienten sind vielfältig: Schmerzen bei Belastung oder beim morgendlichen Anlaufen, aber auch in Ruhephasen oder bei der Nacht. Dr. Hermann-Josef Liesenklas: „Viele Patienten leiden auch darunter, dass der Bewegungsumfang des Kniegelenkes deutlich abnimmt und somit zum Beispiel das Fahrradfahren unmöglich wird. Die Medizin bietet aber heute vielfältige und bewährte Behandlungsmethoden in der Arthrosebehandlung, die sich sehr individuell nach dem Patienten und dem individuellen Gesundheitszustand richten. Bevor wir über eine OP nachdenken, gilt es immer die konservativen Behandlungen auszuschöpfen, um Beschwerden zu lindern und die Beweglichkeit zu verbessern.“

Und wenn dann die  konservativen Möglichkeiten ausgeschöpft sind, dann kann nur noch die Implantation eines künstlichen Kniegelenkes die Lebensqualität wieder deutlich verbessern.

Dr. Hermann-Josef Liesenklas: „Endoprothetik ist heute Spitzenmedizin, denn der Einsatz moderner 3D-Verfahren ermöglicht dem Operateur eine präzise Planung und schonende Durchführung der OP. Dies ist der größte Benefit für den Patienten. Wir am MHG arbeiten mit der patientenindividuellen Instrumentierung, bei der spezielle Instrumente individuell für die jeweilige OP angefertigt werden, um so das für den Patienten optimale Implantat passgenau einsetzen zu können. So können wir knochenerhaltend operieren. Die Patienten haben postoperativ weniger Schmerzen und können somit rascher mobilisiert werden. Daraus resultiert natürlich ein verkürzter Krankenhausaufenthalt und letztendlich ein zufriedener Patient mit einem neuen künstlichen Kniegelenk.“